Kleiner Ausflug in die Kinderklinik

Am Donnerstag hatte Rabea eine kleine OP in der Kinderklinik. Ihr Nabelbruch wurde geschlossen.

Rabea1

Am Mittwochnachmittag hatten wir deswegen nachmittags schon unseren ersten Termin dort. Wir mußten etwas warten bis wir zum Narkosegespräch rein konnten, daher hat Rabea aus dem Wartebereich und der Eingangshalle einen Spielplatz gemacht. Als wir dann am Donnerstag in der Anmeldung standen wurde Rabea schon freudig begrüßt. „Hej du bist doch die kleine von gestern Nachmittag.“ Hihi, sie hat mal wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen 😉

Am Donnerstag war sie für den ersten OP-Termin geplant und es ging dann auch alles ganz schnell. Rabea und ihre Puppe bekamen ein schickes OP-Hemd an. Ich finde ja Rabea kann alles tragen, sie sah das nur leider anders und wollte es immer wieder ausziehen.

Rabea Op Hemd

Sie bekam dann noch einen „Scheissegalsaft“ und dann ging es auch schon bald runter in den OP. Für mich war es ein total beklemmendes Gefühl, gleich meine Tochter in fremde Hände geben zu müssen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es Eltern geht, deren Kinder eine lange und große OP bekommen.
Wir mußten noch etwas warten, so lange charmte Rabea ordentlich mit den Krankenschwestern und dem Krankenpfleger rum. In der Schleuse sagte man mir dann noch bescheid, dass sich die Anästhestisten mit den Kinderärzten und der Chirurgin besprochen haben und das Rabea für eine Nacht bleiben soll. Vorher war das noch unklar. Wir hatten besprochen, dass wir schauen wie es läuft und ggf. spontan entscheiden, daher hatte ich die Tasche sicherheitshalber schon gepackt. So bekam ich dann auch noch ein Bett auf der Kinderstation.

Roman und ich versuchten uns mit einem Besuch in der Cafeteria abzulenken, aber wirklich geklappt hat es nicht! Aber so bekamen wir wenigstens ein kleines Frühstück. Irgendwann gingen wir dann wieder hoch auf die Station, dort wurden wir dann auch schon bald erlöst und durften in den Aufwachraum. Dort angekommen mußten wir dann noch etwas auf Rabea warten. Als sie in die Schleuse kam hörten wir schon immer wieder „Rabea liegenbleben, Rabea bleib doch bitte liegen…“ Sie hielt nichts im Bett, sie setzte sich immer wieder hin und wollte dann auf meinen Arm, was sie dann auch durfte. Wir kuschelten dann noch eine Stunde und dann durfte sie zurück auf die Station. Sie war den Nachmittag noch ziemlich müde und kuschelte gaaaanz viel.

müde

Aber die Salzstangen und die Kekse schmeckten total lecker 😉

essen

Abends war sie dann richtig wach und hielt so gar nichts mehr vom Schlafen. Ich bin mir nicht sicher, wer von uns beiden zu erst eingeschlafen ist 😀 Ab 5:40 Uhr war sie dann auch schon wieder wach, am liebsten wäre sie ab da schon über den Flur gelaufen 😀

Im nachhinein war es richtg, dass wir uns für die OP in der Kinderklinik und gegen die ambulante OP entschieden haben. Aber das erfährt man zum Glück erst zum Schluß.

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